E-Scooter Versicherung – Rundum abgesichert auf zwei Rädern
E-Scooter sind praktisch, wendig und die perfekte Lösung für schnelle Wege durch die Stadt. Ob zur Arbeit, Uni oder einfach zum Einkaufen – die elektrischen Tretroller sparen Zeit und Nerven. Doch wie bei jedem Fahrzeug lauern auch hier Risiken: kleine Unfälle, Sachschäden oder sogar Personenschäden können schnell teuer werden. Eine E-Scooter Versicherung ist deshalb unverzichtbar. Sie schützt nicht nur Sie und Ihr Fahrzeug, sondern erfüllt auch die gesetzliche Pflicht und gibt Ihnen sorgenfreie Mobilität im urbanen Alltag.
Warum brauche ich eine E-Scooter-Versicherung?
E-Scooter sind praktisch und schnell, bergen aber auch Risiken im Straßenverkehr. Schon kleine Unfälle können zu hohen Kosten führen – sowohl für Sachschäden als auch für Personenschäden. Eine E-Scooter Versicherung schützt Sie in solchen Fällen und sorgt dafür, dass Sie rechtlich und finanziell abgesichert sind.
Gesetzliche Pflicht für Elektrokleinstfahrzeuge
In Deutschland müssen E-Scooter, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, zwingend versichert sein. Die Haftpflichtversicherung für Elektrokleinstfahrzeuge ist gesetzlich vorgeschrieben und wird durch das Versicherungskennzeichen nachgewiesen. Ohne diese Versicherung dürfen Sie Ihren E-Scooter nicht auf öffentlichen Straßen nutzen.
Schutz vor Personenschäden, Sachschäden und Folgeschäden
Selbst kleine Zusammenstöße mit Fußgängern, anderen Radfahrern oder parkenden Fahrzeugen können schwerwiegende Folgen haben. Die Versicherung übernimmt Personenschäden, Sachschäden und mögliche Folgeschäden, zum Beispiel Verdienstausfall oder Schmerzensgeld, und sorgt dafür, dass Sie im Ernstfall nicht allein für die Kosten aufkommen müssen.
Finanzielle Absicherung bei Schadensersatzforderungen
Ein Unfall kann schnell teuer werden. Ohne Versicherung müssen Sie möglicherweise selbst für Reparaturen, medizinische Kosten oder Schadensersatzansprüche aufkommen. Mit einer E-Scooter Haftpflichtversicherung sind Sie umfassend abgesichert – sie prüft Schadensersatzforderungen, wehrt unberechtigte Ansprüche ab und deckt berechtigte Forderungen bis zu hohen Versicherungssummen.
Welche Schadensfälle deckt die E-Scooter Versicherung ab?
Mit einer E-Scooter Versicherung sind Sie umfassend gegen verschiedene Schadensfälle abgesichert. Sie deckt sowohl Schäden an fremdem Eigentum als auch Verletzungen von Personen ab und sorgt dafür, dass Sie im Ernstfall finanziell geschützt sind.
Sachschäden
Die Versicherung übernimmt Schäden an parkenden Fahrzeugen oder anderem Eigentum, die durch Ihren E-Scooter verursacht werden. Schon ein kleiner Kratzer an einem Auto kann ohne Versicherung hohe Kosten nach sich ziehen – die Haftpflichtversicherung schützt Sie davor.
Personenschäden
Verletzen Sie eine andere Person im Straßenverkehr, zum Beispiel bei einem Zusammenstoß mit Fußgängern oder Radfahrern, übernimmt die Versicherung die Behandlungskosten, Schmerzensgeld und mögliche Verdienstausfälle. So sind Sie im Falle eines Unfalls rechtlich und finanziell abgesichert.
Versicherungssummen
Die E-Scooter Haftpflichtversicherung bietet umfassende Deckungssummen:
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Bis 100 Millionen € je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
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Maximal 15 Millionen € je geschädigter Person
Damit sind Sie auch bei größeren Unfällen optimal abgesichert und müssen nicht selbst für hohe Schadenersatzforderungen aufkommen.
Abwehr unbegründeter Schadenersatzansprüche
Nicht jeder an Sie gerichtete Anspruch ist automatisch berechtigt. Mit einer E-Scooter Haftpflichtversicherung sind Sie auch in solchen Fällen geschützt. Die Versicherung prüft alle Schadenersatzforderungen sorgfältig und wehrt unberechtigte oder überhöhte Ansprüche auf eigene Kosten ab. Dadurch sparen Sie Zeit, Geld und Nerven und können sich auf einen zuverlässigen Partner im Ernstfall verlassen.
Teilkasko-Leistungen der E-Scooter Versicherung (optional)
Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung können Sie Ihre E-Scooter Versicherung mit einer optionalen Teilkasko erweitern. Damit schützen Sie nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Ihr eigenes Fahrzeug vor typischen Risiken im Alltag.
Schäden am eigenen E-Scooter
Die Teilkasko übernimmt Kosten für Schäden am eigenen E-Scooter, die nicht durch einen Unfall mit anderen verursacht wurden. Dazu zählen unter anderem:
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Unwetter, Sturmschäden, Hagel – zum Beispiel, wenn Ihr Roller durch umherfliegende Gegenstände beschädigt wird.
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Tierbisse (z. B. Marder) – wenn Kabel oder Elektronik durch Tiere in Mitleidenschaft gezogen werden.
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Brand, Diebstahl, Raub – für den Fall, dass Ihr E-Scooter gestohlen oder mutwillig zerstört wird.
So bleiben Sie auch bei unvorhersehbaren Ereignissen bestens abgesichert.
Selbstbehalt und Versicherungsbedingungen
Für die Teilkasko gilt ein Selbstbehalt von 150 € pro Schadenfall. Die genauen Details zu Umfang und Bedingungen finden Sie in den offiziellen Versicherungsbedingungen. Diese geben Ihnen einen vollständigen Überblick über die abgedeckten Risiken und eventuelle Ausschlüsse.
So beantragen Sie Ihre E-Scooter-Versicherung
Eine E-Scooter Versicherung zu beantragen ist unkompliziert, wenn Sie die wichtigsten Schritte beachten. Zunächst wählen Sie einen passenden Anbieter, bei dem Sie die Versicherung entweder direkt online oder bei einem Vertreter vor Ort abschließen können. Damit der Antrag reibungslos funktioniert, sollten Sie im Vorfeld alle notwendigen Unterlagen bereithalten. Nach Vertragsabschluss erhalten Sie das Versicherungskennzeichen, das Sie sichtbar am Roller anbringen müssen, um legal am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen.
Versicherungsanbieter finden
Zuerst sollten Sie einen geeigneten Versicherungsanbieter auswählen. Viele Gesellschaften bieten die Möglichkeit, die E-Scooter Versicherung bequem online abzuschließen. Wer persönlichen Kontakt bevorzugt, kann sich auch an einen lokalen Versicherungsberater wenden und die Unterlagen direkt vor Ort ausfüllen.
Unterlagen bereithalten
Damit der Abschluss schnell und ohne Verzögerungen funktioniert, sollten Sie bestimmte Unterlagen griffbereit haben. Dazu gehören Ihre persönlichen Daten wie Name, Adresse und Kontaktdaten sowie die Fahrzeugpapiere mit Angaben zu Marke und Modell des E-Scooters. In manchen Fällen wird auch eine Kopie der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) oder des EU-Konformitätsnachweises (COC) benötigt. Zusätzlich geben Sie Ihre Bankverbindung an, damit die Versicherungsbeiträge abgebucht werden können.
Versicherung abschließen und Kennzeichen erhalten
Sobald Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, stellen Sie den Antrag entweder online oder vor Ort. Nach dem Abschluss und der ersten Beitragszahlung wird Ihnen das Versicherungskennzeichen in Form einer Plakette per Post zugeschickt. Diese müssen Sie gut sichtbar am E-Scooter anbringen, denn erst damit ist die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr erlaubt.
Wichtige Hinweise
In Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für alle E-Scooter im Straßenverkehr gesetzlich vorgeschrieben, und das Versicherungskennzeichen dient als offizieller Nachweis. Das Kennzeichen gilt jeweils für ein Versicherungsjahr, das in der Regel von März bis Ende Februar des folgenden Jahres läuft, und es wechselt jährlich die Farbe. Die Kosten einer E-Scooter Haftpflichtversicherung bewegen sich meist zwischen 20 und 60 Euro pro Jahr, je nach Anbieter und optional gewählten Zusatzleistungen wie Teilkasko.
Welche Fahrzeuge sind durch die E-Scooter Versicherung abgedeckt?
Nicht jedes elektrisch betriebene Kleinstfahrzeug kann in Deutschland mit einer E-Scooter Versicherung ausgestattet werden. Entscheidend sind die gesetzlichen Vorgaben zur Straßenzulassung, der maximalen Geschwindigkeit und dem Mindestalter.
Versicherbar
Versicherbar sind E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h, die über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) verfügen. Diese dürfen ab einem Alter von 14 Jahren im Straßenverkehr genutzt werden. Ebenfalls versicherbar sind selbstbalancierende Fahrzeuge wie Segways, sofern auch hier die Geschwindigkeit 20 km/h nicht überschreitet und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind.
Nicht versicherbar
Nicht versicherbar sind Fahrzeuge, die keine Zulassung für den Straßenverkehr besitzen. Dazu zählen Hoverboards, Monowheels oder E-Skateboards, da sie weder über eine Betriebserlaubnis verfügen noch den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Ebenso ausgeschlossen sind Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit unter 6 km/h, da diese rechtlich nicht als versicherungspflichtige Elektrokleinstfahrzeuge gelten.
Tipps zum E-Scooter-Kauf
Wer einen E-Scooter kaufen möchte, sollte einige wichtige Punkte beachten, damit das Fahrzeug nicht nur Spaß macht, sondern auch rechtlich auf deutschen Straßen zugelassen ist. Nur mit den richtigen Nachweisen und technischen Voraussetzungen können Sie eine E-Scooter Versicherung abschließen und sicher am Straßenverkehr teilnehmen.
Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) prüfen
Ein zentraler Faktor beim Kauf ist die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Ohne diese darf der E-Scooter nicht im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Die ABE bestätigt, dass das Fahrzeug die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt, beispielsweise in Bezug auf Bremsen, Beleuchtung und Höchstgeschwindigkeit.
Typenschild & Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
Am Typenschild können Käufer schnell erkennen, ob der E-Scooter zugelassen ist. Dieses enthält wichtige Daten wie die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN), die Sie später auch für die Anmeldung der Versicherung benötigen. Fehlt ein Typenschild oder eine FIN, sollten Sie vom Kauf absehen.
Voraussetzungen für Straßenzulassung
Damit ein E-Scooter auf öffentlichen Straßen fahren darf, muss er bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem zwei unabhängige Bremsen, eine funktionierende Beleuchtung sowie eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h. Nur wenn diese Kriterien erfüllt sind, können Sie den Roller versichern und legal im Straßenverkehr nutzen.
Fazit
Mit einer E-Scooter Versicherung fahren Sie rundum abgesichert. Sie schützt vor Haftungsansprüchen, übernimmt Schäden an Dritten und bietet mit der optionalen Teilkasko sogar Schutz für Ihr eigenes Fahrzeug bei Diebstahl, Unwetter oder Brand. Egal, ob Sie regelmäßig durch die Stadt cruisen oder nur gelegentlich unterwegs sind – mit der richtigen Versicherung genießen Sie maximalen Fahrspaß bei minimalem Risiko. Sorgenfrei, komfortabel und rechtlich abgesichert: So macht E-Scooter fahren einfach Spaß!
FAQs
Wie viel kostet die Versicherung für einen E-Scooter?
Die Kosten für eine E-Scooter Versicherung hängen von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Alter des Fahrers, dem gewählten Versicherungsumfang und optionalen Zusatzleistungen wie Teilkasko. In der Regel liegen die Beiträge zwischen 20 und 60 Euro pro Jahr. Auch die Laufzeit und das Startdatum können den Preis beeinflussen, sodass Sie die Versicherung bequem an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
Ist ein E-Scooter mit 20 km/h versicherungspflichtig?
Ja, E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h sind in Deutschland versicherungspflichtig, sobald sie am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Eine Haftpflichtversicherung mit gültigem Versicherungskennzeichen ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt Sie im Falle von Personenschäden, Sachschäden oder Folgeschäden. Ohne diese Versicherung dürfen Sie den E-Scooter nicht legal nutzen.
Welche E-Scooter müssen versichert werden?
Alle E-Scooter, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h haben, müssen versichert werden. Dazu gehören E-Scooter und selbstbalancierende Roller (Segways) bis maximal 20 km/h. Fahrzeuge ohne Straßenzulassung oder mit einer Geschwindigkeit unter 6 km/h benötigen keine Versicherung und dürfen nicht im öffentlichen Verkehr eingesetzt werden.
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